{"id":2330,"date":"2017-12-23T17:23:05","date_gmt":"2017-12-23T17:23:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stiftstams.at\/?p=2330"},"modified":"2017-12-23T17:23:05","modified_gmt":"2017-12-23T17:23:05","slug":"weihnachten-muellkrippe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stiftstams.at\/?p=2330","title":{"rendered":"Weihnachten &#8211; M\u00fcllk(r)ippe"},"content":{"rendered":"<p><strong>M\u00fcllk(r)ippe<\/strong><\/p>\n<p>Die erste Krippenausstellung, die ich gesehen habe, war in meiner damaligen Pfarrei St. Hildegard im M\u00fcnchner Westen. Es muss im Advent 2002 oder 2003 gewesen sein. Zwischen all den sch\u00f6nen barockisierenden, biedermeierlichen, orientalischen und alpenl\u00e4ndischen Krippen hat mich besonders eine fasziniert und gleichzeitig ersch\u00fcttert. Es war die Krippe von Pfarrer Erwin Obermeier. Eine M\u00fcllkrippe. Aus allem, was wir nicht mehr brauchen, weil wir es verbraucht haben, aus dem, was wir weggeworfen haben, weil wir keinen Nutzen mehr daraus ziehen k\u00f6nnen, hatte er eine Krippe gebastelt. Aus der M\u00fcll-KIPPE ist so eine M\u00fcll-KRIPPE geworden. Leider habe ich kein Foto davon gemacht, aber ich erinnere mich unter anderem noch genau an die vielen kleinen und gro\u00dfen Engel. Sie bestanden aus alten Tuben aus Metall, die aufgeschnitten worden waren. Die Innenseiten \u2013 golden bzw. silbern \u2013 wurden zum Engelsk\u00f6rper mit den Fl\u00fcgeln zurechtgeformt, der Verschluss der Tube bildete den Kopf der himmlischen Boten. Beeindruckend und verst\u00f6rend zugleich.<\/p>\n<p>Unweigerlich gemahnt mich das Bild der M\u00fcllkrippe an die Worte, die Paulus im ersten Brief an die Korinther schreibt: \u201e&#8230; und das Schwache der Welt hat Gott auserw\u00e4hlt, damit er das Starke zuschanden mache. Und das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott auserw\u00e4hlt, das, was nicht ist, damit er das, was ist, zunichte mache &#8230;\u201c Wie oft werden diese Worte zitiert, wie oft h\u00f6ren wir sie in der Liturgie, im Stundengebet, und leiern sie herab, ohne dass sie unser Denken und F\u00fchlen erreichen? Vom Handeln m\u00f6chte ich noch gar nicht sprechen! Wir lullen uns ein mit der Behaglichkeit einer idealisierten Familienidylle, eines vorromantisch-biedermeierlichen Topos, den wir in einer Zeit des Sinnverlustes und der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Desorientierung als Rettungsanker mehr denn je ben\u00f6tigen. Die oberfl\u00e4chliche Sch\u00f6nheit soll uns \u00fcber die von uns selbst geschaffene H\u00e4sslichkeit hin\u00fcberretten. Sie soll die gr\u00e4ssliche Fratze, die uns tagt\u00e4glich im Spiegel der Menschheit anstarrt, ihre l\u00fcsternen Augen, ihr schiefes Grinsen, ihren Gestank, der uns den Atem nimmt und ihre spindeld\u00fcrren Finger, die uns an die Kehle wollen, vertreiben und vergessen machen.<\/p>\n<p>Es sind die kleinen, schnell vorbeieilenden Augenblicke, in denen wir aus dem Anblick der Begierde und Lust v.a. der Kinder beim Auspacken der Geschenke Befriedigung ziehen, weil wir ihnen W\u00fcnsche erf\u00fcllen, die sie in der Tiefe ihres Herzens gar nicht haben, weil wir sie mit Dingen zusch\u00fctten, die sie f\u00fcr ein gl\u00fcckliches Leben gar nicht brauchen. Es sind diese kurzen Momente, in denen wir das fl\u00fcchtige Bild einer l\u00e4ngst vergangenen Zeit zu evozieren und zu erhaschen versuchen. In unseren Kindern versetzen wir uns in unsere eigene Kindheit zur\u00fcck. Wir werden selber nochmal klein, wir k\u00f6nnen das bekommen, was uns damals verwehrt blieb, wir f\u00fcllen unsere innere Leere mit dem Leben der anderen, unsere Angst kleiden wir in das Lachen der anderen, unser Sehnen nach Sinn ertr\u00e4nken wir im weiten Meer der unterm leuchtenden Christbaum liegenden Flut an zerrissenen Geschenkpapieren.<\/p>\n<p>Dieser Geschenkewahnsinn an Weihnachten ist f\u00fcr mich ein Symbol f\u00fcr unser \u00fcbers\u00e4ttigtes und bequemes Luxusleben im Generellen. Und es stellt sich die Frage: Wer bezahlt f\u00fcr all das und vieles mehr? Sind es nicht die Menschen, denen aufgrund unseres Wohlstands und Reichtums der Zugang zu den einfachsten und lebensnotwendigsten Dingen geraubt wird? Sind es nicht die Menschen, denen wir unseren M\u00fcll aufb\u00fcrden? Sind es nicht all die unschuldigen Lebewesen zu Land, zu Wasser und in der Luft, die in der M\u00fcllw\u00fcste und Plastikflut unserer Wegwerfgesellschaft k\u00f6rperlich verunstaltet werden, ersticken, verhungern und mit stillen, ungeh\u00f6rten Schreien j\u00e4mmerlich krepieren? F\u00fcr sie alle gelten die Worte, die Jochen Klepper in seinem Weihnachts-Kyrie an das Christkind richtet:<\/p>\n<p>Du Kind, zu dieser heiligen Zeit<br \/>\ngedenken wir auch an dein Leid,<br \/>\ndas wir zu dieser sp\u00e4ten Nacht<br \/>\ndurch unsere Schuld auf dich gebracht.<br \/>\nKyrie eleison!<\/p>\n<p>Die Welt ist heut voll Freudenhall.<br \/>\nDu aber liegst im armen Stall.<br \/>\nDein Urteilsspruch ist l\u00e4ngst gef\u00e4llt,<br \/>\ndas Kreuz ist dir schon aufgestellt.<br \/>\nKyrie eleison!<\/p>\n<p>Die Welt liegt heut im Freudenlicht.<br \/>\nDein aber harret das Gericht.<br \/>\nDein Elend wendet keiner ab.<br \/>\nVor deiner Krippe g\u00e4hnt das Grab.<br \/>\nKyrie eleison!<\/p>\n<p>Letzten Endes gelten die Worte Kleppers uns selbst. Wir schaufeln uns langfristig das eigene Grab. Ohne das Warum und Wieso beantworten zu k\u00f6nnen m\u00f6chte ich einfach ein paar Fragen in den Raum werfen:<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Warum schaffen wir uns widersinnige und gegen den gesunden Menschenverstand gerichtete Gesetze, die unser Handeln so beschr\u00e4nken, dass wir uns von Industrie und Wirtschaft immer abh\u00e4ngiger machen?<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Warum tun wir nichts dagegen, sondern sind bereit alles f\u00fcr unsere Bequemlichkeit zu opfern?<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Warum schaffen wir uns ein Wirtschaftssystem, das uns in einer Tretm\u00fchle arbeiten l\u00e4sst, die uns physisch und mental ruiniert und die uns uns selbst entfremdet? Und dann brauchen wir R\u00e4ume und Besch\u00e4ftigungen, in\/bei denen wir das tun und leben k\u00f6nnen, was das Leben eigentlich lebenswert macht. Wieso kann man nicht beides von vorneherein verbinden? Die menschlichen, geistigen und technischen M\u00f6glichkeiten dazu w\u00e4ren vorhanden!<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wieso hechten wir oberfl\u00e4chlichen Dingen mehr nach, als uns der Auseinandersetzung mit den Tiefendimensionen des Lebens zu stellen?<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Warum handeln wir immer zuerst, ohne die Folgen und Konsequenzen zu bedenken?<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wieso produzieren wir Dinge und verbrauchen sie, ohne uns um deren Wiederverwertung bzw. Entsorgung zu k\u00fcmmern?<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wieso produzieren wir Berge von Nahrungsmitteln und vernichten diese unverzehrt wieder, w\u00e4hrend weite Teile der Welt hungern und ganze Landstriche verw\u00fcstet werden, um diese ungenutzten Lebensmittel zu produzieren?<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Warum \u201everbrauchen\u201c wir Dinge \u00fcberhaupt? Warum \u201egebrauchen\u201c wir sie nicht, um sie an die n\u00e4chsten Generationen weitergeben zu k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Warum m\u00fcssen Produktzyklen immer noch k\u00fcrzer werden, anstatt eine lange Nutzungsdauer von Gegenst\u00e4nden anzustreben?<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Warum sind wir nicht in der Lage, Wissen von einem Bereich auf den anderen zu \u00fcbertragen?<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Warum sind wir eher bereit eigenes und fremdes Handeln zu akzeptieren, das von zweifelhaften\/irrigen Meinungen und unhinterfragten\/negativen Emotionen geleitet wird, anstatt dagegen zu protestieren und \u201eNein\u201c zu sagen?<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wieso k\u00f6nnen Menschen ohne jegliches Ethos \u00fcber das Schicksal von Milliarden Menschen und unseres Planeten entscheiden?<\/p>\n<p>Die M\u00fcllkrippe zeigt uns aber auch etwas anderes. Und das ist vielleicht sogar das Entscheidendste. In allem scheinbar uns\u00e4glichen Elend, in aller scheinbar unentwirrbaren Verstrickung und aller scheinbar hoffnungslosen Sinnlosigkeit, die wir uns selbst eingebrockt haben, gibt es immer noch die M\u00f6glichkeit umzukehren, sich neu zu besinnen, sich zu \u00e4ndern. Weihnachten sollte nicht die Insolvenzerkl\u00e4rung der Menschheit sein, nicht die M\u00fcllkippe unserer verspielten Verantwortung, sondern die Einsicht, dass wir bei aller Unf\u00e4higkeit und Schuld immer wieder die Chance geschenkt bekommen, den bisherigen Weg zu verlassen, aus der bisherigen Geisterbahnfahrt auszusteigen und neue Wege zu betreten, das wieder gut zu machen, was wir bisher verabs\u00e4umt und ignoriert haben. Weihnachten schenkt uns die Vision auf ein neues, ein ehrlicheres und dadurch besseres Leben. Verschenken wir diese Chance nicht, indem wir in welchen Bereichen auch immer, auf welchen Ebenen auch immer, alles nur sch\u00f6nreden und dabei lediglich die alten, toten Gerippe ausgraben, um sie in neue Gew\u00e4nder zu stecken, ihren Verwesungsgeruch mit Parf\u00fcm zu \u00fcbert\u00f6nen und mit der Narrenkappe auf dem Kopf zu rufen: \u201eDer K\u00f6nig ist tot. Lang lebe der K\u00f6nig!\u201c<\/p>\n<p>Die Bibel spricht schon im Alten Testament st\u00e4ndig vom \u201eUmkehren\u201c bzw. Umdenken (hebr. \u05e9\u05d5\u05d1 schu<u>b<\/u>; griech. \u03bc\u03b5\u03c4\u03ac\u03bd\u03bf\u03b9\u03b1 metanoia). In der Regel ist es auf eine erneute Hinwendung zu Gott bezogen. Im Prinzip gilt das Thema Umkehr aber f\u00fcr alle Menschen, religi\u00f6se wie areligi\u00f6se. Denn was dahintersteckt ist die In-Frage-Stellung der bisherigen Art zu leben: Was treibt mich? Was sind meine Ziele? Was ist mir heilig? Wie gehe ich mit meinen Verantwortlichkeiten um? Welche Antworten gebe ich auf die Fragen, die mir das Leben, die mir meine Mitmenschen, die mir die ganze Sch\u00f6pfung stellt? Was tue ich mit meinen Emotionen, Hoffnungen, \u00c4ngsten, Begabungen, Talenten, Schw\u00e4chen und Fehlern? Wie ehrlich bin ich zu mir und zu anderen? Wovon lasse ich mich ber\u00fchren? Auf welchem Weg bin ich unterwegs?<\/p>\n<p>Solche Fragestellungen sind uns nicht nur aus dem Religionsunterricht oder aus Gottesdiensten und Predigten bekannt. Auch die Wirtschaft u.a. arbeiten mit solchen Fragen, die dort aber meist darauf abzielen etwas zu ver\u00e4ndern, um es wirtschaftlicher, effizienter und erfolgreicher zu machen. Die Frage nach der Sinnhaftigkeit der Ver\u00e4nderungen wird dabei aber nicht gestellt. Es geht alleine um eine wirtschaftliche Steigerung. Die \u201eUmkehr\u201c jedoch, von der die Bibel spricht, ist etwas ganz anderes.<\/p>\n<p>F\u00fcr Christen ist klar, dass wir diese Umkehr nicht alleine bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen. Und wir m\u00fcssen es auch gar nicht. Denn an Weihnachten wird Gott Mensch, um diesen Weg der Umkehr mit uns zusammen zu gehen. Er selbst nimmt uns bei der Hand. Er selbst kehrt die M\u00fcll-KIPPE unserer Welt in eine M\u00fcll-KRIPPE um. Hier nochmals ein Zitat von Jochen Klepper:<\/p>\n<p>Die Nacht ist schon im Schwinden,<br \/>\nmacht euch zum Stalle auf!<br \/>\nIhr sollt das Heil dort finden,<br \/>\ndas aller Zeiten Lauf<br \/>\nvon Anfang an verk\u00fcndet,<br \/>\nseit eure Schuld geschah.<br \/>\nNun hat sich euch verb\u00fcndet,<br \/>\nden Gott selbst ausersah!<\/p>\n<p>Noch manche Nacht wird fallen<br \/>\nauf Menschenleid und -schuld.<br \/>\nDoch wandert nun mit allen<br \/>\nder Stern der Gotteshuld.<br \/>\nBegl\u00e4nzt von seinem Lichte,<br \/>\nh\u00e4lt euch kein Dunkel mehr.<br \/>\nVon Gottes Angesichte<br \/>\nkam euch die Rettung her.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche Euch\/Ihnen allen und auch mir selbst, denn ich nehme mich von dem bisher Gesagten nicht aus, dass wir uns die Zeit nehmen, die Weihnachtsbotschaft tiefer zu durchdenken, dass wir uns von ihr anr\u00fchren lassen und dass wir wirklich versuchen, das Ereignis der Heiligen Nacht in uns und durch unser Handeln Gestalt annehmen zu lassen, zum Heil der Welt und zu unserem eigenen Heil.<\/p>\n<p>fr. Martin \/ Michael Anderl<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcllk(r)ippe Die erste Krippenausstellung, die ich gesehen habe, war in meiner damaligen Pfarrei St. Hildegard im M\u00fcnchner Westen. Es muss im Advent 2002 oder 2003 gewesen sein. 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